Fütterungs-Mythen


 

Fütterung von Bierhefe vertreibt Flöhe:  

 

Dazu gibt es zwei Studien an Menschen die mangelhaft waren. Untersuchungen am Hund haben diese These widerlegt.

 

Die Fütterung von Knoblauch und Zwiebeln vertreibt Flöhe und hält Zecken fern:

 

Auch diese Behauptung hält sich hartnäckig, ist aber leider falsch.

Zu beachten ist allerdings, dass Knoblauch und Zwiebeln toxisch sind, in kleinen Mengen jedoch verabreicht werden können.

 

Bestimmte Bestandteile der Ration verursachen Magendrehungen:

 

Falsch, das konnte eindeutig widerlegt werden. Vielmehr sind Rassepräpositionen und halbgefüllte Mägen in den Abendstunden verantwortlich für Magendrehungen.

 

Hunde sind Fleischfresser (Carnivoren) und brauchen keine pflanzlichen Bestandteile in der Ration: 

 

Falsch. Hunde sind Omni-Carnivoren:

 

Die Nahrung der Hunde muss einen gewissen Anteil aus pflanzlichen Rohstoffen enthalten. Vitamine, Eiweiße, Öle und Fette der pflanzlichen Nahrung sind ebenso von Bedeutung wie Kohlehydrate. 

 

 

Um Energie schnell abzurufen ist ein gut gefüllter Glykogenspeicher notwendig. Dieses Glykogen wird aus Kohlehydraten gewonnen und in den Muskeln und der Leber gespeichert.

Die Glykogenese kann auch aus Eiweißen erfolgen, allerdings ist dafür eine erhöhte Eiweißgabe erforderlich. Dadurch werden die Leber und die Nieren belastet.

 

Eine Ration kann aus bis zu 50 % Kohlenhydrate bestehen, ohne dass der Hund schaden nimmt.

 

Bei Katzen stellt sich das anders dar. Katzen sind Carnivoren und somit Beutefresser, das heißt auch Katzen nehmen einen Anteil an pflanzlichen Faserstoffen auf. Nicht in der Menge wie Hunde, aber eine rein fleischliche Ration ist auch bei Katzen nicht gesundheitsförderlich.